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Aussenansichten: Die dreiachsige Fassade ist sehr schlicht gehalten. Über dem Portal befindet sich ein päpstliches Wappenschild mit den heraldischen Symbolen der Medici, den sechs Palle. Im Gegensatz zur schlichten Fassade ist die Apsis mit Blendarkaden verziert und verfügt als oberen Abschluss über eine Zwerggalerie. Der Kirchenbau ist von einigen Wohnhäusern eingefasst. Etwas unterhalb der Kirche liegt noch eine kleine Kapelle mit einem Friedhof.

Die Lage:

Externe Links:

Pieve di Gropina auf Wikipedia - de.wikipedia.org/wiki/Pieve_di_San_Pietro_a_Gropina
Homepage der Pieve di Gropina - www.gropina.it

Die Kirche von innen: Die Kirche ist als dreischiffige Basilika angelegt. Dem Besucher fällt sofort die Kanzel auf der rechten Seite ins Auge. Ihr wurde als Basis ein verknotetes Säulenpaar untergesetzt. Sie ist halbrund gearbeitet und enthält neben den ornamental gearbeiteten Zierleisten noch beigefügte Flachreliefs mit Darstellungen u.·a. von Seraphim und einer zweischwänzigen Sirene. Eine weitere Besonderheit ist die Apsis, die die Blendbogenverzierungen der Außenseite wiederspiegelt.

Pieve di Gropina
Die Pieve di Gropina ist eine kleine Kirche in der Nähe der toskanischen Gemeinde Loro Ciuffenna. Sie ist bekannt für ihre mittelalterlichen Kapitelle und die Kanzel. Die um 1200 errichtete Kirche wurde zum Nationalmonument ernannt. Ein erster Kirchenbau, eine kleine Kapelle, wurde an dieser Stelle bereits im 4. Jahrhundert errichtet. Ihm folgte im 8. Jahrhundert eine Klosterkirche der Benediktiner.

Die Kapitelle: Besonders erwähnenswert sind die unterschiedlichen Kapitellformen. Sie unterscheiden sich je nach Seite an Qualität und Thematik. Die Kapitelle der linken Seite sind deutlich feiner gearbeitet als die der rechten Seite. Man vermutet, dass die recht roh gemeißelten, eher volkstümlichen rechten Kapitelle lediglich von örtlichen Steinmetzen gearbeitet wurden.

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